[1]  Dem Vorsänger. »Verdirb nicht.« Ein Psalmlied, von Asaph.

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[2]  Wir danken dir, o Gott, wir danken dir, und die mit deinem Namen vertraut sind, erzählen deine Wunder!

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[3]  »Wenn ich finde, daß die Zeit dafür da ist, so werde ich recht richten.

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[4]  Mag die Erde zittern und alle ihre Bewohner: Ich habe ihre Säulen festgestellt.« (Pause.)

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[5]  Ich sprach zu den Übermütigen: Seid nicht übermütig! und zu den Gottlosen: Erhebet nicht das Horn!

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[6]  Erhebet nicht gar so hoch euer Horn, redet nicht mit frech emporgerecktem Hals!

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[7]  Denn weder vom Aufgang noch vom Niedergang, noch von der Wüste her kommt Erhöhung;

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[8]  sondern Gott ist Richter, der den einen erniedrigt, den andern erhöht.

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[9]  Denn der HERR hat einen Becher in der Hand, der ist mit schäumendem Würzwein gefüllt; davon schenkt er ein; sogar die Hefen davon müssen schlürfen und trinken alle Gottlosen auf Erden.

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[10]  Ich aber will allezeit frei bekennen; dem Gott Jakobs will ich lobsingen;

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[11]  und alle Hörner der Gottlosen will ich abhauen; aber die Hörner des Gerechten sollen erhoben werden!

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