[2] Du bist es, o Gott, dem Lobgesang gebührt zu Zion, und dem man Gelübde bezahlen soll!
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[3] Du erhörst Gebet, darum kommt alles Fleisch zu dir!
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[4] Die Summe der Missetaten ist mir zu schwer geworden; du sühnst unsre Übertretungen.
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[5] Wohl dem, den du erwählst und zu dir nahen lässest, daß er wohne in deinen Vorhöfen! Laß uns satt werden von den Gütern deines Hauses, deines heiligen Tempels!
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[6] Du antwortest uns wunderbar in Gerechtigkeit, du Gott unsres Heils, du Zuversicht aller Enden der Erde und der fernsten Meere;
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[7] der die Berge gründet in seiner Kraft, der mit Macht umgürtet ist;
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[8] welcher stillt das Brausen des Meeres, das Brausen seiner Wellen und das Toben der Völker,
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[9] daß die, welche an den Enden wohnen, vor deinen Zeichen sich fürchten; die äußersten Länder gegen Morgen und Abend machst du jubeln.
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[10] Du suchst das Land heim und wässerst es und machst es sehr reich; Gottes Brunnen hat Wassers die Fülle. Du bereitest ihr Korn, denn also bereitest du das Land zu;
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[11] du tränkst seine Furchen, feuchtest seine Schollen; mit Regenschauern machst du es weich und segnest sein Gewächs.
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[12] Du krönst das Jahr mit deinem Gut, und deine Fußstapfen triefen von Fett.
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[13] Es triefen die Oasen der Wüste, und mit Jubel gürten sich die Hügel.
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[14] Wie sich die Weiden mit Schafen kleiden, so bedecken sich die Täler mit Korn, daß man jauchzt und singt.