[1]  Dem Vorsänger. Ein Psalm Davids.

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[2]  O Gott, höre meine Stimme, wenn ich seufze; behüte meine Seele, wenn der Feind mich schreckt!

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[3]  Verbirg mich vor den geheimen Plänen der Bösewichter, vor der Rotte der Übeltäter,

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[4]  deren Zungen so scharf sind wie Schwerter und die ihren Pfeil anlegen, ein bitteres Wort,

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[5]  um damit heimlich den Unschuldigen zu treffen, plötzlich auf ihn zu schießen ohne Scheu.

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[6]  Sie nehmen sich böse Sachen vor, verabreden sich, Schlingen zu legen, sagen: »Wer wird sie sehen?«

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[7]  Sie ersinnen Tücken: »Wir sind fertig, halten unsern Plan geheim!« Eines jeden Inneres und sein Herz sind unerforschlich!

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[8]  Aber Gott hat sie schon getroffen mit dem Pfeil; urplötzlich fühlten sie sich verwundet.

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[9]  Und zwar hat ihre eigene Zunge sie zu Fall gebracht, so daß sich jedermann entsetzt, der sie sieht.

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[10]  Da fürchten sich alle Leute und bekennen: »Das hat Gott getan!« und erkennen, daß es sein Werk ist.

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[11]  Der Gerechte freut sich im HERRN und nimmt seine Zuflucht zu ihm, und alle aufrichtigen Herzen preisen sich glücklich.

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