[2] HERR, strafe mich nicht in deinem Zorn, züchtige mich nicht in deinem Grimm;
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[3] denn deine Pfeile haben mich getroffen, und deine Hand liegt schwer auf mir.
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[4] Es ist nichts Unversehrtes an meinem Fleisch vor deinem Zorn, kein Friede in meinen Gebeinen wegen meiner Sünde.
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[5] Denn meine Schulden gehen über mein Haupt; wie eine schwere Last sind sie mir zu schwer geworden.
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[6] Meine Wunden stinken und eitern von meiner Torheit.
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[7] Ich bin tief gebeugt und niedergedrückt; ich gehe traurig einher den ganzen Tag;
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[8] denn meine Lenden sind ganz entzündet, und es ist nichts Gesundes an meinem Fleisch.
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[9] Ich bin ganz kraftlos und zermalmt; ich heule vor Unruhe meines Herzens.
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[10] O Herr, mein ganzes Verlangen sei dir vorgelegt, und mein Seufzen sei dir nicht verborgen!
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[11] Mein Herz pocht heftig, meine Kraft hat mich verlassen, und das Licht meiner Augen ist nicht bei mir.
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[12] Meine Lieben und Freunde treten beiseite wegen meiner Plage, und meine Nächsten stehen von ferne;
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[13] die aber, welche mir nach dem Leben trachten, legen mir Schlingen, und die mein Unglück suchen, besprechen meinen Untergang und ersinnen Lügen den ganzen Tag.
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[14] Ich aber bin wie ein Tauber und höre nichts, und wie ein Stummer, der seinen Mund nicht auftut.
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[15] Und ich bin wie einer, der nichts hört, und in dessen Mund kein Widerspruch ist.
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[16] Denn auf dich, HERR, hoffe ich; du wirst antworten, Herr, mein Gott!
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[17] Denn wenn ich redete, wie würden sie sich über mich freuen! Wenn mein Fuß ins Wanken geriete, wie würden sie frohlocken über mich!
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[18] Denn ich bin nahe daran zu fallen, und mein Schmerz ist immerdar vor mir.
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[19] Denn ich bekenne meine Schuld und bin bekümmert wegen meiner Sünde.
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[20] Aber die mich grundlos befeinden, sind mächtig, und derer, die mich unter falschem Vorwand hassen, sind viele.
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[21] Die mir Gutes mit Bösem vergelten, sind mir feind, weil ich dem Guten nachjage.
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[22] Verlaß mich nicht, o HERR! Mein Gott, sei nicht fern von mir!