[1]  Auf den Siegesspender, für den öffentlichen Gottesdienst, von den Korachiten, ein Lehrgedicht, ein Lied der Liebe.

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[2]  Mein Herz bewegt ein feines Ding;in meinem Liede singe ich von einem König.

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[3]  Dem schnellsten Schreibegriffel sei meine Zunge dabei ähnlich!"Du bist so schön wie sonst kein Menschenkind,und Anmut ist auf deine Lippen ausgegossen,

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[4]  weil Gott dich segnet für und für.Umgürte, Held, mit deinem Schwert die Hüfte, mit deiner Zierde, deinem Schmuck!

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[5]  Und rüste dich mit deiner Zier!Besteig ein treues Tier mit Siegesmutund laß dir deine Rechte Wunder weisen!

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[6]  Geschärft sind deine Pfeile, daß Völker dir zu Füßen fallen,wenn sie ins Herz der Königsfeinde dringen!

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[7]  Dein Thron ist ewiglich und immerdar ein Gottesthron,gerechtes Szepter ist das Szepter deines Reiches.

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[8]  Du liebst das Recht; das Unrecht hassest du;drum salbt dich Gott, dein Gott, mit wonniglichem Ölemehr als deine Mitgenossen.

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[9]  Mit Myrrhe, Aloë und Kassia erquicken deine Kleider dichaus elfenbeinernen, minäischen Behältern.

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[10]  Mit Gaben dir zu Ehren kommen Königstöchter;mit Ophirgold tritt Dir zur Rechten die Gemahlin."

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[11]  Merk, Tochter, auf, schau her und neig dein Ohr!Vergiß dein Volk und deines Vaters Haus!

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[12]  Und will der König sich an deiner Schönheit laben,ist er ja doch dein Ehgemahl, zeig dich ihm wohlgewogen!

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[13]  Du Armutstochter! Mit den Gaben kommenund huldigen vor dir des Volkes Reichste.

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[14]  Die ganze Pracht der Königstochter ist inwendig;in Gold gewirkt ist ihr Gewand.

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[15]  Auf bunten Teppichen wird sie zum König hingeführt;jungfräuliche Gespielinnen sind ihr Gefolge;sie werden zu ihr hingeleitet.

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[16]  Mit Freudenjubel führt man sie herbei;sie ziehen in das königliche Schloß. -

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[17]  An deiner Väter Stelle treten deine Söhne;du machst sie überall im Land zu Fürsten. Ein ewig Denkmal will ich deinem Ruhme stiften,drum sollen dich die Völker ewig preisen!

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