[2] "Wie lange steht's noch an, bis daß ihr Schluß mit diesen Worten macht, bis ihr belehrt und wir erwidern können?
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[3] Warum sind wir wie Vieh geachtet, nach eurer Ansicht wie vernagelt?
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[4] Der du in deiner Wut dich selbst zerfleischst, soll deinetwegen gar die Welt sich selber überlassen sein? Und soll der Fels von seiner Stelle rücken?
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[5] Jedoch des Frevlers Licht verlischt; nicht brennt mehr seines Herdes Feuer.
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[6] Das Licht verfinstert sich in seinem Zelt, und seine Leuchte über ihm erlischt.
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[7] Im besten Alter lahmt sein Schritt; sein eigener Rat bringt ihn zu Fall.
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[8] Sein Fuß wird in dem Netz verstrickt, und im Gestrüpp verfängt er sich.
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[9] Die Ferse hält der Fallstrick fest, und Schlingen klammern sich an ihn.
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[10] Versteckt am Boden ist das Seil; die Falle liegt am Weg für ihn.
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[11] Die Schrecken lagern sich um ihn und machen, daß er Angst bekommt. -
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[12] Die Kinder sollen Hunger leiden, und Unheil sei bereit für seine Gattin!
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[13] Die Glieder seines Leibs verzehre, des Todes Erstgeborener verzehre seine Glieder! -
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[14] Aus seinem Zelte, seinem Glücke wird er fortgerissen; man führt ihn zu dem Schreckenskönig.
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[15] Man wohnt in seinem Zelte ohne ihn; auf seine Wohnung streut man Schwefel.
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[16] Von unten dorren seine Wurzeln, und oben welken seine Zweige.
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[17] Und von der Erde schwindet sein Gedächtnis; kein Name bleibt ihm bei den Leuten draußen.
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[18] Man stößt ihn aus dem Licht in Nacht und treibt ihn aus der Welt hinaus.
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[19] Nicht Schoß noch Sproß hat er im Volk; nicht einer bleibt in seiner Wohnung übrig.
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[20] Ob seines Schicksals starrt der Westen, und die im Osten faßt ein Grauen.
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[21] Dies ist des Frevlers Los, und dahin kommt's mit dem, der nichts von Gott mehr wissen will."