[1]  "Dahin ist meine Lebenskraft, und meine Tage, die verflossen, sind für mich ebensoviel Gräber.

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[2]  Wahrhaftig! Tadler sind bei mir; mein Auge muß auf ihrem Hader weilen. -

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[3]  Setz ein! Jedoch Du hast schon meinen Einsatz. Wer gäbe sonst mir Handschlag?

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[4]  Ihr Herz verschlossest Du der Einsicht; drum darfst Du sie nicht triumphieren lassen.

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[5]  Es hieße, Freunden einen Anteil zuerkennen, die eigenen Kinder aber darben lassen.

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[6]  Zum Sprichwort macht er mich für alle Welt; wie einer, dem man ins Gesicht speit, bin ich jetzt.

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[7]  Die Augen sind vor Kummer blind; wie Schatten schwindet hin mein Leib.

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[8]  Die 'Frommen' staunen drüber, 'Unschuldige' jubeln über den Verruchten.

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[9]  Recht fest an ihrem Wege halten die 'Gerechten', aufs neue schöpfen Kräfte diese 'Biederen'.

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[10]  Wenn ihr auch allesamt herbeikommt, ich finde keinen Weisen unter euch.

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[11]  Hinschwinden meine Tage; dahin sind meine Pläne, die Herzenswünsche.

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[12]  Nacht macht man mir für Tag, das Licht noch dunkler als die Finsternis.

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[13]  Muß ich schon in der Unterwelt auf eine Wohnung rechnen, erhalte ich mein Ruhbett in der Finsternis.

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[14]  Und muß ich 'Vater!' zur Verwesung sagen und zum Gewürme 'Mutter!', 'Schwester!',

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[15]  wo bleibt da meine Hoffnung? Wer kann noch Glück für mich erspähen?

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[16]  Sie steigen in die Unterwelt, wenn wir gemeinsam in dem Staube ruhen."

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